Comics für Erwachsene

Comics für Erwachsene zu machen war mein Ziel, als ich beschloss, mich beruflich neu zu orientieren. Ich wollte mal etwas ganz anderes machen. Geschichten hatte ich auch schon erzählt, wenn auch nicht als Comic: Im Laufe meines bisherigen Lebens wurde ich Autor von zwei Hörbüchern, einem Hörspiel und einige Kurzgeschichten. Werke, mit denen ich etwas Geld verdient hatte, beruflich betrachtet aber das Ergebnis von Exkursen waren.

Nach reiflicher Überlegung kam ich dazu, meine Erzählkunst mit Visuellem zu verbinden. Videos hatte ich bereits gemacht. Ich war aber schließlich aber zu dem Schluss gekommen, dass das bewegte Bild nichts für mich ist. Zu teuer sind die Produktionen, zu gering war stets mein Budget und entsprechend die Qualität. Irgendwie kam ich darauf, es als Comiczeichner zu versuchen

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Comics für Erwachsene: Ausschnitt aus „Der Lindenbaum“. Darin geht es darum, wie Wilhelm Müller auf die Idee für seine Zeilen „Am Brunnen vor dem Tore / Da steht ein Lindenbaum“ gekommen ist.

Warum eigentlich Comics für Erwachsene?

Ich war begeisterter Leser diverser Disney-Comics, aber auch von Klassikern wie Asterix. Als ich über meine Zukunft als Comiczeichner nachdachte, wurde mir schnell klar: Für Kinder zu erzählen ist eine ganz eigene Kunst, die ich nicht beherrsche. Vielmehr lag es mir, historische Zusammenhänge mit Fiktion zu verknüpfen. Das tat ich bereits bei dem Hörbuch „Der Mann von Hersfeld“, in dem es um die Rettung der heutigen Stadt Bad Hersfeld durch Lingg von Linggenfeld ging. Als ich weiter darüber nachdachte, fielen mir viele Geschichten ein, die ich erzählen und zeichnen konnte.

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Comics für Erwachsene: Weiterer Ausschnitt aus „Der Lindenbaum“. Darin geht es darum, wie Wilhelm Müller auf die Idee für seine Zeilen „Am Brunnen vor dem Tore / Da steht ein Lindenbaum“ gekommen ist.

Die erste Geschichte, die in Kürze erscheint heißt „Der Lindenbaum“. Darin baue ich auf eine uralte Legende auf. Wilhelm Müller soll auf einer seiner vielen Reisen einmal am heutigen Bad Sooden-Allendorf vorbeigekommen sein. Dabei habe er den dortigen Brunnen vor dem südöstlichen Stadttor mitsamt Lindenbaum gesehen. Ist er hier wirklich auf die Zeilen seines berühmten Winterreise-Gedichts gekommen? Es beginnt mit den legendären Zeilen „Am Brunnen vor dem Tore / Da steht ein Lindenbaum“. Wer weiß …

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